Historie

Seit der Gründung im Jahr 1926 blickt der Postsportverein Hannover auf eine bewegte und erfolgreiche Geschichte zurück.

Die Anfänge (1926–1945)

1926 – Gründung des Postsportvereins

1926 – Gründung des Postsportvereins

1926 – Am 3. Mai wird im Briefträgersaal des Postamts Hannover 1 der „Postsportverein Hannover" gegründet. Die Gründungsväter hatten sich zum Ziel gesetzt, den Gedanken sich sportlich zu betätigen, unmittelbar an die Postbediensteten heranzutragen, Gesundheit und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten und den Sportgeist durch Wettkämpfe zu vertiefen. Zum 1. Vorsitzenden wird Alfred Lie gewählt und die Sportabteilungen Fußball, Leichtathletik, Herrenturnen, Damenturnen, Schwimmen, die gemeinsame Abteilung Radfahren und Wandern, sowie Abteilungen Handball, Faustball und Jugend gegründet. Über das Vereinsgeschehen informiert seither eine Mitgliederzeitschrift.

1927 – Als Vereinsfarben werden die Farben Blau-Gelb eingeführt. Abschluss eines Pachtvertrages mit der Stadt Hannover über rd. 9.000 qm Acker- und Gartenland am Bischofsholer Damm. Gründung der Abteilung Tennis.

1928 – Überwiegend in Eigenarbeit der Vereinsmitglieder werden am Bischofsholer Damm eine Sportanlage mit einem Fußballfeld, eine 400-m-Laufbahn, einem Faustballfeld und vier Tennisplätzen fertiggestellt. Die Einweihungsfeier findet im ebenfalls neu errichteten Vereinsheim statt.

1929 – Gründung der Abteilung Schießsport

1929 – Gründung der Abteilung Schießsport

1929 – Gründung der Abteilung Schießsport (Kleinkaliber) und der Abteilung Schach.

1932 – Die Handball-Herrenmannschaft wird Norddeutscher Meister. Der erste größere Titel für den noch jungen Verein.

PSH Historie: 1933 Leichtathletik

1933 – Leichtathletik-Mannschaft des PSH bei der Norddeutschen Vereinsmeisterschaft

1933 – Das Vereinsgelände wird um drei weitere Spielfelder und einen Kleinkaliber-Schießstand mit 8 Bahnen erweitert.

1938 – Gründung der Abteilung Kegeln. 1939 – Wilhelm Ehrhardt wird Deutscher Meister.

1940–1945 – Während der Kriegsjahre kommt der Sportbetrieb nahezu vollständig zum Erliegen.

1945 – Der zweite Weltkrieg hinterließ auch an den Anlagen des Postsportvereins große Schäden. Nur durch die tatkräftige Mithilfe vieler Mitglieder, die das im Krieg schwer zerstörte Vereinsgelände und das Vereinsheim wieder aufbauten, konnte der Verein auf Verlangen der Besatzungsmacht unter dem Namen „Sport-Verein-Bult" neu gegründet werden.

Nachkriegszeit und Wachstum (1949–1970)

1949 – Der Radsportverein „Hawa-Göricke" schließt sich an

1949 – Der Radsportverein „Hawa-Göricke" schließt sich an

1949 – Der Radsportverein „Hawa-Göricke", vormals „Radsportverein Victoria", schließt sich dem Post-SV an und führt zur Gründung der Abteilung Radsport. Der Schwerpunkt der sportlichen Aktivitäten wird fortan beim Kunstradsport liegen.

1951 – Gründung der Abteilung Tischtennis. Gespielt wird zunächst in der Kantine des damaligen Postscheckamtes, später dann in einer Baubaracke in der Joachimstraße.

1953 – Gründung der Abteilung Basketball

1953 – Gründung der Abteilung Basketball

1953 – Gründung der Basketball-Abteilung. Die Sportkameraden Bernhard und Mönkemeyer erringen die Deutsche Meisterschaft im Zweier-Kunstradfahren.

1954 – Wiedereröffnung des kleinen Vereinsheimes. Rückkehr zum alten Vereinsnamen.

1956 – Fertigstellung eines dringend erforderlichen Erweiterungsbaus zum Vereinsheim mit einem Saal, Duschen und Umkleidekabinen. Kegeln: Jürgen Dubbert wird Deutscher Meister bei der Jugend.

1957 – Der Post-SV wird mit der Kegel-Mannschaft Deutscher Meister. Nach ständiger Aufwärtsentwicklung gehört Post zu den 8 Mannschaften der neu gegründeten Basketball-Oberliga Nord.

1958 – Post Hannover vertritt Deutschland bei den Post-Europameisterschaften in Brüssel. Die Basketball-Herrenmannschaft wird Meister der Oberliga Nord und Deutscher Postmeister. Im Radsport erringt die Mannschaft im Sechser-Kunstradfahren den Titel eines Deutschen Meisters.

1959–1964 – Die 5 großen Jahre des Basketball beginnen. Post wird Deutscher Postmeister, 2. der Oberliga Nord und 1962 sensationell 3. der Deutschen Meisterschaft. 1963 wird Post Hannover Post-Vizeeuropameister. Dieter Sarodnik bestreitet 35 Länderspiele für Deutschland.

1965 – Gründung der Tanzsportabteilung

1965 – Gründung der Tanzsportabteilung

1965 – Gründung der Abteilungen Tanzsport und Ski.

1966 – Nachdem der Polizei-SV sein Gelände am Bischofsholer Damm aufgegeben hatte, wurde eine erhebliche Ausweitung der Sportflächen erreicht. Die Basketball-Herrenmannschaft spielt in der Bundesliga.

Ausbau und Erfolge (1971–1999)

1971 – Der 1. Bauabschnitt des Entwicklungsprogramms wird abgeschlossen. Der Tanz-Turnier-Club „Gelb-Weiss" Hannover e.V. schließt sich dem Post-SV an.

1972 – Max Raschke ist bei den Olympischen Spielen als Kampfrichter im Einsatz.

1973 – Die Basketball-Damenmannschaft spielt in der Bundesliga.

1974 – Tanzsport: Das Paar Budde/Petzold erringt bei den Deutschen Jugendmeisterschaften den Titel. Viele weitere Titel sollten folgen.

1975 – Fertigstellung des 2. Bauabschnittes mit Umwandlung des A-Platzes und umfassenden Neubauten für die Schießsportabteilung.

1976 – Großer Jubiläumsball in der Stadthalle Hannover zum 50-jährigen Bestehen. Der Verein zählt weit über 3.000 Mitglieder.

1978 – Gründung der Abteilung Seniorensport

1978 – Gründung der Abteilung Seniorensport

1978 – Gründung der Abteilung Seniorensport.

1979 – Erstmalig richtet die Schießsportabteilung die Bundesmeisterschaften der Postsportvereine aus. 1.206 Schützinnen und Schützen aus ganz Deutschland sind am Start.

PSH Historie: 1980 Vereinsheim

1980 – Der Bauabschnitt des Vereinsheims wird abgeschlossen

1980 – „Einweihungstennis" zum Ende des Bauabschnittes

1980 – „Einweihungstennis" zum Ende des Bauabschnittes

1980 – Der 3. Bauabschnitt wird abgeschlossen. Die feierliche Einweihung erfolgt im August durch den Bundespostminister Kurt Gscheidle. Mit Erwin Skamrahl wechselt ein Weltklassesprinter (Europarekordler mit 44,50 Sek. über 400m) zum Team. Bei den Deutschen Meisterschaften im heimischen Niedersachsenstadion gewinnt er die 400m und holt Platz 3 über 200m.

1981 – Erwin Skamrahl wird Deutscher Meister über 200m

1981 – Erwin Skamrahl wird Deutscher Meister über 200m

1981 – Erwin Skamrahl wird Deutscher Meister über 200m und erreicht Platz 2 über die 400m. Max Raschke wird bei den Senioren-Weltmeisterschaften Vizeweltmeister. 5.000 Meter in 22 Minuten… Max Raschke erreichte das mit 77 Jahren.

1982 – Tennis: Aufstieg in die Regionalliga

1982 – Tennis: Aufstieg in die Regionalliga

1982 – Die 1. Tennis-Herrenmannschaft schafft den Aufstieg in die Regionalliga. Erwin Skamrahl wird Europameister über die erstmalig auch in der Halle ausgetragenen 200m. Bei der Nachbetrachtung eines Fußballspiels gegen eine englische Studentenmannschaft zieht einer der Gäste eine Darts-Scheibe aus der Sporttasche. Das sollte Folgen haben.

1983 – Oberbürgermeister Schmalstieg weiht die Tennishalle mit zwei Plätzen auf gelenkschonendem Holzschwingboden ein. Gründung der Abteilung Darts.

1984 – Tischtennis: Ilse Bracht Vizeweltmeisterin

1984 – Tischtennis: Ilse Bracht Vizeweltmeisterin

1984 – Erstmalige Austragung der „Hannover Open", einem internationalem Darts-Turnier. Mit dabei der amtierende Weltmeister und Darts-Legende Eric Bristow. Auch dabei: Das britische Fernsehen der BBC. Ilse Bracht wird bei den WM der Seniorinnen Vizeweltmeisterin im Damen-Doppel.

1985 – Eric Bristow unterliegt sensationell Jimmy Gowan vom Post-SV bei den „Hannover Open". Diese Niederlage beschäftigt die englische Presse tagelang.

1988 – Gabi Kosuch gewinnt die Deutschen Darts-Meisterschaften. Das Herrenteam schafft den Hattrick. Gründung der Abteilung Squash.

1990 – Gründung der Abteilung Bridge. 515 Aktive beim Ski in Reschen/Südtirol. Der „Hannoversche Schachklub e.V." schließt sich an – die 1. Mannschaft steigt in die Bundesliga auf.

1991 – Anlässlich des 65. Geburtstages veranstaltet der Verein im Kuppelsaal seinen Jubiläumsball mit Deutschen Meisterschaften der Amateure im Tanzsport.

1994 – Die Auflösung der Deutschen Bundespost führt zum Verlust des Dienstsports und sehr vieler Mitglieder. Ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten.

1995 – Tennis in der Oberliga

1995 – Tennis in der Oberliga

1995 – Gabi Kosuch gewinnt ihre dritte Deutsche Darts-Meisterschaft. Die 1. Tennis-Herrenmannschaft wird erneut Landesmeister und schafft den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse.

1996 – Heidelore Bentsch erringt bei den Senioren-Weltmeisterschaften im 10-km-Straßenlauf die Silbermedaille.

1997 – Gründung der Abteilung Unihockey

1997 – Gründung der Abteilung Unihockey

1997 – Gründung der Abteilung Unihockey. Ein bis dahin weitgehend unbekannter Hallensport mit Elementen aus dem Hallen- und Eishockey. In der Leichtathletik sind Aktive des Post-SV bei den großen Marathonveranstaltungen in Berlin, Chicago, London, Hamburg und New York am Start.

1998 – Neu im Programm: „Step-Aerobic"

1998 – Neu im Programm: „Step-Aerobic"

1998 – Neu im Programm und ein Hit: „Step-Aerobic". Der Verein muss die von der Stadt gepachtete Sportfläche mit den B- und C-Plätzen zurückgeben. Als Entschädigung erhält der Verein eine zweckgebundene Ausgleichszahlung und einen Fußballplatz.

Neue Zeit (2000–heute)

2000 – Innerhalb von nur 5 Monaten erfolgt eine umfassende Sanierung und Erweiterung des Vereinsheimes. Neben dem vollständig neu gestalteten Eingangsbereich entstehen auf zwei Geschossen zusätzliche für den Sportbetrieb nutzbare Flächen. Die Kunstradfahrerinnen haben mehrere viel bestaunte Auftritte bei der EXPO 2000. Dr. Matthias Kiese holt den Titel bei den „National Championship of Singapore" im Schach.

2004 – Schach: Jasmin Laake bei den Jugend-WM

2004 – Schach: Jasmin Laake bei den Jugend-WM

2002–2005 – Goldene Jahre der Schach-Jugend: Helene Romakin wird Deutsche Meisterin U16 und U18 und vertritt Deutschland bei den Europameisterschaften. Jasmin Laake startet bei den Jugend-Weltmeisterschaften. Die Seniorenmannschaft startet in der 2. Bundesliga.

2007 – Erster „Tanz-Kaffee" für Senioren

2007 – Erster „Tanz-Kaffee" für Senioren

2007 – Die Tanzsportabteilung veranstaltet erstmals den „Tanz-Kaffee" für Senioren. Der langjährige Abteilungsleiter Hartmut Schmidt feiert Jubiläum: 30 Jahre mit über 700 Einsätzen als Wertungsrichter bei Turnieren. Die achtjährige Nicole Manusina wird Deutsche Schachmeisterin U10.

2009 – „Discofox" erweitert das Tanzsport-Angebot. Die Abteilung ist Ausrichter der Landesmeisterschaften und bestätigt ihren Ruf als „Ausrichter der Extraklasse". Die Schießsportabteilung bietet nun auch „Sommerbiathlon" an – vom Start weg eine Erfolgsgeschichte.

PSH Historie: 2010 Skischule

2010 – Der PSH wird vom Deutschen Skiverband als offizielle DSV-Skischule zertifiziert

2010 – Sommerbiathlon

2010 – Sommerbiathlon

2010 – Dank Unterstützung von Stadt, Region, Stadtsportbund und proKlima kann eine umfassende energetische Sanierung des Vereinsheims erfolgen. Dem Verein wird die Plakette „e.coFit – Umweltaktiver Sportverein 2010–2011" verliehen. Der Post-SV nimmt den „Judo-Sport-Club Hannover Süd" auf. Bei den Deutschen Meisterschaften im Sommerbiathlon kommt der Post-SV mit 3 Silbermedaillen aus Altenberg zurück.

2011 – Rund 80 Kinder und Jugendliche im Tennis

2011 – Rund 80 Kinder und Jugendliche im Tennis

2011 – Ein neuer Jugendtrainer und mit ihm rund 80 Kinder und Jugendliche schließen sich dem Verein an und sorgen für mächtig schönen Wirbel auf den Plätzen. Der Postsportverein wird 85, der TTC Gelb-Weiss wird 50. Anlass für einen ganz sicher schönen Ball im November.

2014 – Leichtathletiktraining wird neu eingeführt

2014 – Leichtathletiktraining wird neu eingeführt

2014 – Mit Sascha Wichert übernimmt erstmalig ein 32-Jähriger den Vorsitz im Verein. Überarbeitung der Homepage, frisches Logo und Gewinnung neuer Sponsorenpartner sind die ersten Entwicklungen.

2016 – Eine neue Satzung wird nach 6 Monaten und zahlreichen Workshops verabschiedet. Der PSH ist fortan modern aufgestellt und für künftige Fusionen bereit.

2017 – Mit Ballduins Welt und Fit & Vital entstehen zwei neue Abteilungen.

PSH Historie: 2019 Sportmedaille

Ehrung des Landes Niedersachsen – Niedersächsische Sportmedaille 2019

2019 – Am 21. Juni erhält der PSH in Anerkennung der Verdienste um den Sport die Niedersächsische Sportmedaille. Durch Umrüstung auf LED und Dämmung der Tennishalle erhält der Verein eine Auszeichnung als einer der klimafreundlichsten Vereine Hannovers. Im November stimmen die Mitglieder einer Fusion mit der Musterturnschule Hannover e.V. zu. Ab dem 1.1.2020 gehen beide Vereine Hand in Hand – neu dabei sind die Bereiche Turnen und Volleyball.

2020 – Das Virus Covid-19 trifft den Verein hart und sorgt für mehr als 360 Austritte. Zum 31.12. zählt der Verein noch ca. 1.000 Mitglieder. Dank der Unterstützung der NBank und Stadt Hannover überlebt der Verein das schwierige Jahr. Erstmals taucht der Begriff Padel in Hannover auf.

2021 – Nach weiteren Lockdowns baut der Verein über 25 Online-Sportangebote auf. Im August wird der erste Bauantrag für den Bau der Padel-Plätze gestellt.

PSH Historie: 2022 Padel

Eröffnung der ersten Padelanlage in Hannover

2022 – Im September eröffnen wir die erste Padelanlage Hannovers mit Regionspräsident Steffen Krach und vielen weiteren Funktionären, Interessierten und Mitgliedern. Eine Energiekrise ungeahnten Ausmaßes führt zu extrem steigenden Kosten, die auch vor Sportvereinen nicht haltmacht.

Heute – Rund 750 Mitglieder, über 30 Sportangebote, 12+ Abteilungen – ein vielseitiger Verein im Herzen der Bult.